Tag 7 – Heute gibt’s mal mehr Details über das ‚Wie‘

Hey – Ihr habt doch wohl nicht etwa jeden Tag einen Post erwartet. 😉

Die ersten Tage haben es auf der Waage vermuten lassen und nach einer Woche scheint es sich tatsächlich zu bestätigen. Ich verliere Gewicht. OK – das war ja auch Sinn der Sache.
Ich denke es wird Zeit etwas mehr über mein Konzept zu schreiben. (Ich glaube, der Eintrag heute wird etwas länger). Wie man aus den Posts der ersten Tage vermuten kann, geht es bei mir im wesentlichen um das zählen von Kalorien. Dabei ist die Idee so einfach wie genial. Nimmt man weniger Energie in Form von Nahrung auf als man verbraucht, muss der Körper irgendwann an die Reserven.

Seit einigen Jahren gibt es ja verschiedene Diätkonzepte die behaupten, dass man nur durch weglassen der Kohlenhydrate abnimmt. Ehrlich gesagt glaube ich daran nicht so recht. Ich gehe da eher nach dem Motto ‚Fett verbrennt im Feuer der Kohlenhydrate‘. Das heißt nicht, dass man sich nur von Kohlenhydraten ernähren sollte. Vielmehr glaube ich daran, dass eine ausgewogene Ernährung von dauerhafterem Erfolg ist.

Meine Vermutung (und ich sage ausdrücklich Vermutung) warum diese Diäten so beliebt sind, ist der größere Erfolg auf der Waage. Der Grund ist, dass Kohlenhydrate, bevor sie in Fett umgewandelt und eingelagert werden, erstmal so gespeichert werden und dabei Wasser binden – und zwar im Faktor 3-4. Das heißt mit 100g Kohlenhydrate zusätzlich im Körper wiegt man bis zu einem halben kg mehr. Wenn man sich jetzt diese Diäten ansieht, dauern die meist nur wenige Wochen. Daher vermute ich, dass bei diesen Diäten einfach das Wasser, dass durch die Kohlenhydrate gebunden wird, verloren wird – und zwar mehr als bei einer Diät mit ausgewogener Ernährung. Und dann hat man nach 4 Wochen 1kg mehr abgenommen, als nur mit reduzierter Kalorienzufuhr.

Natürlich ist unumstritten, das Kohlenhydrate und vor allem Zucker zum Übergewicht beitragen. Wahrscheinlich sogar mehr als Fette. Aber eben nur solange man mehr Energie durch Nahrung aufnimmt als man verbraucht.

Aber wie immer macht die Dosis das Gift. Auch ich habe natürlich ein kohlenhydratreduzierte Ernährung probiert. Aber mit einer gesunden Menge Kohlenhydrate fühle ich mich einfach wohler. Ich habe einfach mehr Energie und es fällt mir leichter die Motivation zu finden um auf den Heimtrainer zu steigen.

Meine Werkzeuge

Das Smartphone

Aber jetzt zum Wichtigsten. Das Zählen von Kalorien kann echt nervig sein, wenn man es nur mit Zettel und Stift oder einer Excel-Tabelle probiert. Aber zum Glück leben wir im 21. Jahrhundert und Abnehmwillige gibt es viele. Auch hierfür gibt es mehr als nur eine App für das Smartphone. Ein paar habe ich probiert, bin aber bei YAZIO hängen geblieben. Keine Ahnung ob es die beste App ist. Für mich erfüllt sie ihren Zweck. Man scannt einfach den Barcode auf einer Verpackung und hat die Werte. Wenn ein Produkt mal nicht in der Datenbank ist, gibt man es halt ein. Die Werte kann man dann für alle zur Verfügung stellen.

Die Waage

Wenn ihr noch eine alte Waage mit Zeiger habt, schickt die lieber in Rente. Wenn ihr euch nur 1x pro Woche wiegt, geht das aber wenn zu eurer Routine tägliches wiegen gehört, dann braucht Ihr was genaueres. Für ca 10-15€ gibt es brauchbare digitale Waagen, die mit Kommastelle arbeiten, wobei die interne Genauigkeit wohl eher bei 0.3kg als bei den suggerierten 0.1kg liegt.

Wichtig ist bei jeder Waage – immer auf einen harten ebenen Untergrund stellen. Auf Teppichen oder ähnlichem zeigen die zu wenig an. Meine hat genau die Größe eine Bodenfliese im Bad.

Die Protokollierung

Für die Protokollierung habe ich mir bei google docs eine Tabelle angelegt. Das funktioniert natürlich auch mit LibreOffice, Excel oder sonst was. Egal wie – das morgendliche Ritual nach ‚der Restentleerung‘ das Nettogewicht zu ermitteln und dann am Smartphone in die Tabelle einzutragen hat inzwischen Tradition.

Ich könnte die Werte natürlich auch einfach in die YAZIO-App auf dem Smartphone eintragen. Ehrlich gesagt würde ich das euch auch empfehlen, denn das ist wesentlich komfortabler. Allerdings hat man in einer Tabellenkalkulation natürlich ungeahnte Möglichkeiten bei der statistischen Auswertung. Dazu muss man sich natürlich mit Excel&Co auskennen und auch ein bisschen Spaß daran haben. Was ich in Excel an Auswertungen mache und machen will, würden andere wahrscheinlich als ‚krank‘ bezeichnen. Mir hilft es das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

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