Tag 102 – Die Motivation

Wenn man jemandem Berichtet wie es mit dem Abnehmen läuft, laufen die Gespräche irgendwie immer gleich ab – wobei das jetzt nicht negativ gemeint ist. Gerade von Leuten die das gleiche vorhaben kommt dann die Frage, wie man das geschafft hat. Inzwischen ist mir klar, dass diese Frage eher darauf abzielt, wie man sich motiviert hat.

Routine als Motivation

Motivation ist eigentlich nur am Anfang ein Problem. Ich bin dem einfach mit sturer Routine begegnet. Immer schön brav jeden Tag das Essen in die App eintragen sowie das Gewicht in die Excel-Tabelle.

Vor allem Excel ist eigentlich cool. Man kann da wunderbare Auswertungen machen und sich Ziele definieren. Ich habe für die 5kg-Marken Hochrechnungen in der Tabelle, die mir sagen, wann ich bei dem aktuellen Verlauf diese Marken erreichen werde. Wenn ich die erreicht habe, verschwindet die Hochrechnung. Zusätzlich habe ich über dem BMI habe ich eine bedingte Formatierung mit Farbverlauf von Rot über Gelb nach Grün. Jedes mal, wenn sich die Farbe wieder etwas verändert, ist das wie eine kleine Belohnung.

Erfolg als Motivation

Erfolg hilft bei der Motivation am meisten. Wenn man sich bewusst ist, wie gut es läuft, will man automatisch mehr. Wenn man denn mal in einem Motivationsloch steckt, ist die beste Strategie sich seine Erfolge anzusehen und sich ein neues Ziel zu definieren. Da hilft eine Excel-Tabelle wirklich sehr, denn man kann sich das erreichte wunderbar in Diagrammen visualisieren.

Richtig cool ist, wenn einem plötzlich Veränderungen auffallen. Als ich letztens zuhause vorm Rechner saß (ich glaube, ich habe Bilder bearbeitet) hab ich irgendwie unbewusst meine Hand auf den Oberschenkel abgelegt. Dabei ist mir dann mit den Fingern eine Delle aufgefallen und dachte mir noch ‚was ist das denn‘. Es war mein Muskulatur am Oberschenkel, die sich immer mehr abzeichnet.

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