Tag 170 – Der beste Weg

Jetzt habe ich in einigen Beiträgen immer wieder über die optimale Nährstoffverteilung geschrieben und jetzt muss ich doch ein wenig zurück rudern – wobei – eigentlich doch nicht.

Theorie und Praxis

Also grundsätzlich ist die Verteilung mit viel Eiweiß und wenig Kohlenhydraten erwiesenermaßen die effektivste Verteilung wenn es um die Fettreduktion geht – zumindest auf dem Papier. Denn am Ende ist die effektivste Diät nicht unbedingt die Beste. Die beste Diät ist die, bei der man sich so wohl fühlt, dass man sich durchhält und nicht abbrichst. Es bringt nichts sich in ein Ernährungskonzept zu stürzen, mit dem man nicht klar kommt. Der Körper ist zwar anpassungsfähig und die meisten, die mit Low Carb / High Protein anfangs Probleme haben, gewöhnen sich nach ein paar Tagen dran. Wenn man sich aber nach einer Woche noch unwohl fühlt, sollte man zu einem etwas höheren Anteil an Kohlenhydraten gehen.

Ich glaube, ich habe es früher schon mal geschrieben. Variation ist wichtig. Über Jahrmillionen war unsere Nährstoffaufnahme alles andere als Konstant. Variation gehört also zu unserer Natur.

Mein Ziel

So – jetzt nochmal was persönliches. Ohne das es wirklich geplant war, hat sich mein Ziel verändert. Eigentlich war mein Ziel ja abnehmen und Sport eher ein Teil dieses Projekts. Inzwischen betrachte ich das eher umgekehrt. Ich will einigermaßen Fit werden und das Abnehmen gehört dann einfach dazu. Ob ich am Ende 70, 75 oder 80 kg wiege, ist mir fast egal.

Das Umstellung im Kopf kam irgendwie schleichend und ist mir in den letzten Tagen erst so bewusst geworden. Wahrscheinlich ist mir bewusst geworden, dass ein Fitnessziel hinterher leichter zu halten ist, als nur das Gewicht.

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Tag 168 – neues Tool

Bisher habe ich meine Kalorien mit der YAZIO-App kontrolliert. Eine super App – kann ich nur jedem Empfehlen. Und obwohl ich mit der App zufrieden war, habe ich vor etwa einer Woche zu MyFitnessPal gewechselt. Warum? Jetzt muss ich etwas ausholen.

Garmin Connect

Ich habe ja früher schon mal geschrieben, dass ich meinen Sport (zumindest das Radfahren) mit Garmin Connect tracke. Das habe ich jetzt sogar noch etwas ausgebaut, indem ich mir einen Garmin EDGE 810 gekauft habe. Ich weiß – eigentlich wollte ich das nicht. Aber nachdem ich mir mein neues Fahrrad gekauft habe, dachte ich mir, dann auch gleich richtig loggen.

Ich habe zwar vorher auch schon mit dem Garmin eTrex 10 die gefahrene Strecke geloggt sowie mit dem Sigma Pulscomputer Pc 15.11 die Herzfrequenz überwacht und Kalorien gezählt, aber die Eingabe bei Garmin Connect war immer eher fummelig. Manuell die GPX-files hochladen und dann von Hand die Kalorien nachpflegen war halt nicht wirklich komfortabel.

Usability

Der Edge 810 ist da schon eine andere Nummer. Per Bluetooth-Verbindung zum Smartphone überträgt das Teil die Daten direkt zu Garmin Connect. Und dadurch dass der Brustgurt die Herzfrequenz direkt zum Gerät überträgt, sieht man auch, wenn man welche Herzfrequenz hatte. Dazu gehört zum Edge 810 noch einen Trittfrequenzsensor – Thermometer und Höhenmesser sind eingebaut. So hat man jede menge Daten zum auswerten und die werden nach dem Training automatisch übertragen.

Bei all dem Komfort fehlte nur noch eine Verbindung zu YAZIO-App, sodass man die aufgenommenen sowie die verbrauchten Kalorien bequem in einem Tool sieht. Leider gibt es keine Möglichkeit diese zu verbinden. Allerdings gibt es die Möglichkeit. Und da kommt MyFitnessPal ins Spiel. MyFitnessPal bietet die Möglichkeit der Verbindung, sodass sowohl die Kalorien aus der Nahrung in Garmin Connect auftauchen als auch die Verbrauchten Kalorien in MyFitnessPal.

Die Umgewöhnung ging recht schnell. Die meisten Funktionen sind ähnlich gelöst. Bei Yazio fand ich besser, dass es Neben den 4 Mahlzeiten einen extra Bereich für Getränke gab. Das ist übersichtlicher und besser für die Auswertung. Dafür schlägt MyFitnessPal bei der Eingabe direkt häufige Kombinationen von Lebensmitteln vor. Sprich wenn ich zum Beispiel mein Lieblingsbrot angebe, wird mir direkt der Frischkäse und ein paar andere Sachen angeboten und ich brauche nur noch den Haken setzen. Insgesamt nehmen sich die Apps nicht viel. Der Grund für den Wechsel war bei mir ausschließlich Garmin Connect.

Willkommen im 21. Jahrhundert. 🙂

 

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