116 – Jetzt bin ich verwirrt

Wo man sich auch Informiert, es wird immer das Mantra des Grundumsatz gepredigt. Es klingt plausibel. Geht man mit der Kalorienaufnahme unter den Grundumsatz geht der Stoffwechsel in den Sparmodus und man verliert kein Gewicht mehr. So wei, so gut. Heute stoße ich auf den Artikel „Der Mythos des eingeschlafenen Stoffwechsels entlarvt!„, der das Gegenteil behauptet.

Also eines mal vorweg – die Zahlen aus dem letzten Absatz in dem Artikel kommen mir Suspekt vor. Und natürlich habe ich nachgerechnet. Der Fitnessfreak mit 80 kg und 2000 kcal Grundumsatz müsste, wenn er 20 Jahre alt ist, etwa 1.95m groß sein. Wenn diese Person 10 kg abnehmen würde, würde sich sein Grundumsatz auf 1870 kcal reduzieren und eben nicht auf 1750. Übrigens: wenn der Fitnessfreak 30 wäre, müsste er bei 80kg schon 2,10m groß sein, um auf 2000kcal Grundumsatz zu kommen. Das Ergebnis bei 70kg wären dann wieder 1870 kcal. Die im Artikel angegeben Zahlen passen eher auf einen 1.80m großen 20-jährigen Mann, der von 85kg auf 67kg runter geht.

Aber letztendlich kommt es trotz dieser kleinen Übertreibung auf die Kernaussage an und die passt natürlich irgendwo schon. Je weiter man abnimmt, desto schwieriger wird es, sein Kaloriendefizit zu erreichen. Und wenn man nur mit einem sehr kleinem Defizit plant, verlangsamt sich die Gewichtsreduktion bis zum Stillstand. Erst recht, wenn man dieses Defizit durch Cheatdays zunichte macht.

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